Dienstag, 24. Februar 2026

Sonnenstrom - Kleinkraftwerk

Der FC Hubertus Spielberg-Pielach, Trägerverein der örtlichen Dorferneuerung, möchte mit der Installation eines PV-Kleinkraftwerkes für das Sport- und Kulturhaus (Dorfhaus) Energiekosten sparen.

Bei der NÖ Dorferneuerungsaktion "Stolz auf unser Dorf 2026" will man diese Initiative als Projekt einreichen.

"Die Energiekosten bzw. Stromkosten sollen reduziert werden. Hier sehen wir ein Einsparungspotential bei unserem jährlichen Vereinsausgaben", erklärt Obmann Markus Ledl.

Balkonkraftwerk mit Speicher und Solarmodulen

"Wir nutzen die Kraft der Sonne und einen Speicher von etwa 5,4 kWh. Als Kleinanlage dürfen wir so max. 800 Watt in unser Hausstromnetz jederzeit einspeisen. Mit dem Speicher und einer KI gesteuerten Software können wir so die kostenlos durch die Sonne erzeugte Energie sinnvoll nutzen", erklärt Lukas Ledl. Man rechnet mit Einsparungen von etwa 60 Prozent des gekauften Stroms vom Anbieter EVN.

4 Solarmodule werden auf der Süd-Seite des Vereinshauses an die Wand montiert. Im Sommer wird die Warmwasseraufbereitung elektrisch durchgeführt und dafür will man eine "Smart" gesteuerte Regelung der E-Heizung im Speicher nutzen. Die Warmwasserheizung ist ein großer elektrischer Verbraucher im Hausnetz. Diese soll in Zukunft zum Großteil mit der Sonnenenergie erfolgen.


Musteranlage auch für die Bewusstseinsbildung

Balkonkraftwerke werden immer beliebter. In Österreich darf man ohne Genehmigung, nur mit der Anmeldung beim Stromnetzbetreiber, Balkonkraftwerke bis max. 800 Watt Einspeisung ins Hausnetz installieren. Auf dem Markt haben sich inzwischen Kleinkraftwerke mit Speicher durchgesetzt. Sehr viele Hersteller bauen auf ein KI generiertes Energiemanagement für Haushälter. Das Energeiverhalten im Haushalt wir mittels der Integration eines Smart Meters gelernt und entsprechend effizient die Energieeinspeisung gesteuert.So kann man Betriebskosten sparen. Die Anschaffungskosten einer Anlage mit max. 1800 Wp PV-Modulleistung, einem Speicher von etwa 5,5 kWh, Smart Meter und natürlich der Solarbanksteuerung kostet etwa 3000 Euro. "Wir wollen mit dieser Anlage, welche als förderfähiges Projekt eingereicht wird, den Bewohner*innen diese Möglichkeit praktisch demonstrieren können. Weiters sollen Erfahrungen gesammelt werden. Nachhaltigkeit steht in unserem Leitbild der Dorferneuerung Spielberg, Pielach und Pielachberg an vorderster Stelle", so Obmann Markus Ledl.

Informationen zu "Stolz auf unser Dorf 2026":