Donnerstag, 29. Oktober 2026

Netz NÖ Trafo in Spielberg - Hochwassersicher?

Ist die Energieversorgungs-Transformatorstation von Netz NÖ in Spielberg - Hochwassersicher?

Im Oktober 2026 wurde in der Glockenturmstraße die Bestandstransformatorstation erneuert. Neuer Standort ist der Amselweg.

Sorge bei den Bewohner*innen besteht wegen der Versorgungssicherheit, da Messwerte aus dem Hochwasserereignis aus dem Jahr 2024 klar dafür sprechen, dass die Transformationsstation zu tief baulich positioniert wurde.

Fotos vom Hochwasserereignis aus dem September 2024 und Messungen vom Oktober 2026 der Anrainer dokumentieren diesen Fall.

Für die Bewohner*innen stellen sich die Frage: "Wie viele Haushälter haben im Ernstfall, wenn dieser Trafo wegen Überflutung ausfällt, keine Stromversorgung? Gerade im Hochwasserfall werden elektrische Pumpe benötigt und im September 2024 kam es zu keinem Ausfall der Stromversorgung, da der alte Bestandstransformator nicht überflutet wurde", fragt sich ein besorgter Anrainer aus der Glockenturmstraße.

Zahlreiche Beiträge auf den sozialen Medien sorgten bereits für Diskussionen. Wir von der örtlichen Dorferneuerung wollen in unserem Blog die Erkenntnisse dokumentieren.

Ob eine bauliche Änderung (Anhebung der neuen Transformatorstation) noch erfolgen wird, ist derzeit fraglich?

Beitrag aus der NÖN-Melk von der Woche 44/2026:



Messungen durch die Bewohner*innen und Archivbilder vom Hochwasserereignis 2024:

(Text von einem Facebook-Beitrag)

Im Oktober fanden sich einige Anrainer der Glockenturmstraße bei dem neuen Standort der Trafostation zusammen um den Wasserstand des Hochwassers 2024 aus zu nivellieren und mittels Isolierbands am neuen Trafo zu kennzeichnen.
Als Ausgangspunkt diente uns ein Bild des, an der Einfahrt zum Amselweg stehenden, Hydranten um den Wasserstand zu ermitteln.
Die Messung wurde mittels Laser durchgeführt.
Das Ergebnis ist das leider das der Wasserstand von 2024 mitten in den Lüftungsschlitzen der neuen Trafostation liegt.
Das heißt für uns das Ding säuft ab.
Der neue Standort ist eine massive Verschlechterung und gewährleistet nicht die Versorgungssicherheit bei einem erneuten Hochwasser.